Heute dreht sich mein Beitrag um meine ganz persönlichen Entspannungsfavoriten, denn natürlich ist auch mein Leben nicht immerzu eine Wellnessoase.

Es gibt, wie bei den meisten von uns, Phasen, in denen besonders viele Dinge in einem bestimmten Zeitfenster erledigt werden müssen. Und der Alltag mit zwei kleinen Kindern hält neben den schönen Momenten des vollkommenen Seins im Hier und Jetzt auch stressige Zeiten parat. In den vergangenen zwei Wochen habe ich zum Beispiel sehr wenig Schlaf durch fiebrige Erkältungen meiner Kinder – natürlich nacheinander – gehabt. Möchten Sie wissen, wie Sie sich trotzdem Ihre kleinen Atempausen verschaffen können? Dann sind hier meine bewährten 5 Rettungsanker:

1. Körperliche Bedürfnisse berücksichtigen

Ich starte bei den Tipps mit den Basics. Das sind die körperlichen Bedürfnisse, die gestillt sein sollten. Es klingt so banal, aber genügend Schlaf, gutes, nahrhaftes Essen und viel Wasser, schenken uns die Energie, die wir so dringend in stressigen Zeiten benötigen. Denn wenn wir im Stress sind, fällt es uns schwerer, uns selbst zu spüren und wahrzunehmen, was wir gerade brauchen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

2. To-do-Liste überarbeiten

Was mir weiterhin hilft, ist ein abgespecktes Programm meiner To-dos. Ich spare jede vermeidbare zusätzliche Belastung aus. Nur das Nötigste wird dann gemacht. Ich cancele alle unnötigen Termine und verschiebe auf einen späteren Zeitpunkt, was mir wichtig ist.

3. Pausen einlegen

In Zeiten großer Belastung muss der Ausgleich auch entsprechend angepasst sein. Ein langer Spaziergang am Strand ist immer ein Energiespender für mich. Wenn das der Terminkalender nicht zulässt, plane ich im Tagesverlauf mehrfache kurze Powerpausen von 5-10 Minuten ein. Es tut gut, sich auf die eigene Körperhaltung zu konzentrieren, die Atembewegung zu spüren und dadurch wieder ruhig und klar zu werden. Die Brain-Gym®  Übungen eignen sich dafür besonders gut. Hinterher fühle ich mich ausgeglichen, erfrischt und konzentriert.

4. Social Media Aktivitäten einschränken

Wieviel freie Zeit verbringen Sie täglich im Social Network? So unterhaltsam das Scrollen durch die Timeline Ihrer Kontakte sein mag, es verschlingt unheimlich viel Zeit. In stressigen Phasen schränke ich daher meine Social Media Aktivitäten sehr stark ein. Das sind zu viele Ablenkungen, die mir meine kostbare Zeit rauben. 

5. Wohlfühlmomente schaffen

Besser ist es dann für mich, kleine Wohlfühlmomente im Alltag zu schaffen und meine Aufmerksamkeit auf den konkreten Moment zu richten. Das kann ein leckerer Latte Macchiato sein, während ich die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht spüre. Welche kleinen Rituale verschaffen Ihnen ein gutes Gefühl?

Meine fünf Tipps für akute Stressphasen:

  1. Achten Sie auf genügend Schlaf, nahrhaftes Essen und viel Wasser.
  2. Canceln Sie alle unnötigen Termine.
  3. Legen Sie bewusst regelmäßig Pausen ein. 
  4. Reduzieren Sie ihre Social Media Aktivitäten so stark wie möglich.
  5. Sorgen Sie für kleine Wohlfühlmomente.

Was schenkt Ihnen Energie in stressigen Zeiten? Schreiben Sie mir gern in den Kommentaren Ihren persönlichen Tipp!

LITERATURTIPPS

Hohensee, T.: Ganz einfach Zeit haben. Wie Sie sich von allem Überflüssigen befreien. dtv Verlagsgesellschaft, 2016

Dennison, G.E., Dennison, P.E., Teplitz, J. E.: Brain-Gym® fürs Büro. VAK Verlags GmbH, Kirchzeiten bei Freiburg, 2015